Normandie & Bretagne
- Naturparadies Bretagne
- Mont St. Michel
- Megalithfelder von Carnac
1. Tag: 18. Lyon Art Biennale der Gegenwartskunst
Abholung durch den Schlienz-Haustürservice. Mit dem Reisebus geht die Fahrt über die Autobahn nach Lyon, in die berühmte Seidenweberstadt, die sich im Herbst zur Kunststadt wandelt. Isabelle Bertolotti, Leiterin der Lyon Biennale begründete die Ernennung der Leiterin: „Catherine Nichols ist Kunsthistorikerin, Schriftstellerin und Kuratorin, was ihr eine transdisziplinäre Perspektive verleiht. Sie ermutigt Dialog zwischen den Kulturen durch enge Zusammenarbeit mit KünstlerInnen”. Zuletzt hatte die in Sydney geborene Nichols die Manifesta 14 in Pristina verantwortet. Bezug unseres Hotels und gemeinsamer Aufbruch in die „Cité Internatonale de Gastronomie de Lyon“, die sich im denkmalgeschützten Hospital befindet und auch Ausstellungsort der Biennale ist. Übernachtung im 4-Sterne Hotel Simplon in Lyon. Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Hotels.
2. Tag: Art Biennale in Lyon und Aix-en-Provence
Nach dem Frühstück gemeinsamer Besuch im MAC Lyon der Biennale Ausstellung. Um die Mittagszeit Weiterfahrt über Avignon nach Aix-en-Provence. Dort werden Sie bereits im 4-Sterne Hotel La Rotonde erwartet. Bezug der Zimmer. Abendspaziergang und gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Hotels.
3. Tag: Aix-en-Provence, Jas de Bouffan und Atelierhaus
Nach einer kurzen Pause lernen Sie auf einem Stadtspaziergang mit Frau Weimer die ehemalige Hauptstadt der Provence kennen, die heute nicht nur bei Studenten und Intellektuellen als schönste Stadt Frankreichs gilt. Sie sehen zahlreiche Stadtpaläste („Hôtel particulier“, rund 190 sind noch erhalten), schöne Brunnen („Fontaine des Neuf-Canons“, „Fontaine Mossue“) und Plätze („Place des Quatre Dauphines“, „Place d’ Albertas“), die Kathedrale St. Saveur mit ihrem frühchristlichen Baptisterium. Zudem lernen Sie den Erzbischofspalast aus dem 17. Jahrhundert kennen, in dessen Innenhof im Sommer das Opern-Festival stattfindet. Am Nachmittag fahren Sie zum inzwischen wieder zugänglichen Landhaus Jas de Bouffan und in das außerhalb des Stadtzentrums gelegene Atelier von Paul Cézanne, das er 1902 errichtete. Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Abendessen in einem typischen provenzalischen Restaurant.
4. Tag: Ausflug nach Avignon und Villeneuve
Am Morgen fahren Sie nach Avignon und Frau Weimer zeigt Ihnen den Papstpalast. Der im 14. Jahrhundert errichtete Bau gehört zu den größten Bauten dieser Zeit. In dieser „babylonischen Gefangenschaft“ entwickelte sich Avignon zu einem kosmopolitischen Kulturzentrum ersten Ranges. Nach einer Führung in den Gemächern der Päpste, können Sie den Turm des Domes besteigen mit Ausblick auf die umgebenden Gebirge. Der Rundgang führt Sie weiter zur Kathedrale Notre-Dame-des-Domes und zum Schluss zu der durch das Kinderlied „Sur le pont d’Avignon“ bekannten Brücke St. Bénézet. Am Nachmittag fahren Sie über die Rhone nach Villeneuve-lès-Avignon, der kleinen, wenig bekannten Schwesterstadt. Dort nehmen Sie zunächst an einer Führung durch das Kartäuserkloster „Val de Bénédiction“ teil und anschließend lernen Sie das „Centre National des Ecritures du Spectacle“ kennen. Ein Zentrum dramatischer Kunst in Theorie und Praxis, das dort seit dreißig Jahren seinen Sitz hat.
5. Tag: Ausflug nach Arles
Morgens starten Sie mit dem Bus zu einem Ausflug nach Arles. Das Herz der Provence schlägt für so manchen nicht im aristokratischen Aix und ebenso wenig im italienisch angehauchten Avignon, sondern in Arles. Diese ehrwürdige, etwas mystische Schönheit, die sich an die Sumpflandschaft der Camargue anschließt, lernen Sie bei einem Rundgang kennen. Sie sehen die romanische Kirche St. Trophime mit wunderbar restaurierter romanischer Portalanlage und dem Kreuzgang, das römische Theater und Amphitheater (nur Außenbesichtigung). Auf den Spuren von van Gogh spazieren Sie zum Place du Forum, auf dem van Gogh sein berühmtes Bild „Nachtcafé“ gemalt hat. Den Nachmittag haben Sie individuelle Freizeit. Gerne können Sie mit Frau Weimer ein Kaufhaus besuchen und sich dort mit Zolas Roman „Das Paradies der Frauen“ beschäftigen. Der Roman schildert die Aufregung und den Luxus des Kaufhauses als neue Konsumwelt, die den Niedergang des traditionellen Einzelhandels mit sich bringt.
6. Tag: Die herrliche Landschaft des Lubéron
Unser heutiger Ausflug führt in den Lubéron, ein Land felsigen Bodens, verborgener Schluchten, herrlicher Landschaft und im Juli violett blühenden Lavendels, das von begüterten Intellektuellen aus Paris und britischen Aussteigern als „Paradies“ entdeckt wurde. Sie besuchen die Abtei Sénanque: Schlicht und klar in seinen Formen fügt sich das romanische Zisterzienserkloster harmonisch in die Landschaft ein. Auf schmalen Straßen fahren wir nach Roussillon, die Stadt des Ockers. Danach können Sie bei Buoux in der Auberge des Seguins Mittagessen (fakultativ). Nach dem Essen geht es nach Saignon, in eines der schönsten Dörfer. In der Galerie von Kamilla Regent werden Sie von Kunst überrascht. Auf der Rückfahrt fahren Sie an Lourmarin vorbei, in dem sich der Literaturnobelpreisträger Albert Camus, nach seiner Emigration aus Algerien, niederließ und auf dessen Friedhof er auch begraben wurde. Der Abend steht zur freien Verfügung.
7. Tag: Rückfahrt ins Juragebirge mit Stopp in Ornans
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir mit dem Bus die Rhone entlang bis ins französische Jura. Übernachtung in Ornans, der an der Loue gelegenen Stadt des Malers Courbet. Übernachtung und Abendessen in einem 3-Sterne Hotel.
8. Tag: Courbet Kunstpause und Rückfahrt
Nach dem Frühstück Kunstführung im Courbet-Museum. Um 12 Uhr Rückfahrt zum Schlienz-Betriebshof in Kernen. Dort erwartet Sie Ihr Haustürservice, um Sie nach erlebnisreichen Provence Eindrücken wieder zurück zu ihrer Heimatadresse zu bringen.